Der America´s Cup

Pfeilschnelle Rennmaschinen, spritzende Gischt, Männer mit Oberarmen wie Baumstämme, die an den Winschen kurbeln, als ginge es um ihr Leben und atemberaubende Manöver im Kampf um die beste Position auf dem Weg zum Ziel: das ist der America's Cup.

© ACM (2004) / Photo: (Ivo Rovira-SVM)

Die wohl prestigeträchtigste Regatta der Welt, die 2007 im spanischen Valencia ausgetragen wird. Das Besondere am kommenden Wettbewerb ist zweierlei: zum einen hat 2003 mit der Alinghi zum ersten Mal ein europäisches Team gewonnen. Deshalb findet der Cup fast direkt vor deutscher Haustür – im spanischen Valencia  - statt. Zum anderen wird zum ersten Mal in der Geschichte der Regatta ein deutsches Team an den Start gehen. 

Zu verstehen, worum es geht, ist einfach: die schnellste Yacht mit der besten Mannschaft und der klügsten Taktik erreicht als erste das Ziel. Der America's Cup ist ein Match-Race. Das bedeutet, dass nicht ein großes Teilnehmerfeld in den Wettstreit geht, sondern immer nur zwei Yachten um die Wette segeln.

Die Mannschaften, die am America's Cup teilnehmen wollen, müssen sich Zeit nehmen. Denn der America's Cup ist das finale Rennen, dem etliche so genannte Pre-Regatten oder auch Acts vorausgehen. Bevor es zum finalen Rennen kommt, müssen sich die Teilnehmer in etlichen Vorentscheidungen messen. Diese Rennserie der Herausforderer nennt sich Louis Vuitton Cup, benannt nach dem französischen Modedesigner und Hersteller exklusiver Lederwaren als Sponsor der Serie. 

Erst der Sieger der Ausscheidungsregatten – zu denen sowohl Match Races als auch Fleet Races (hier starten mehrere Yachten) gehören -  kann sich mit dem Titelverteidiger im America's Cup messen.